Die Volks- und Hauptschule wurde um das Jahr 1910 errichtet. Das Bauwerk, das u-förmig um einen begrünten Innenhof angeordnet ist, ist unterkellert, mit Erdgeschoß sowie drei Obergeschossen. An der Grenze zu den Nachbargrundstücken stehen Zubauten jüngeren Datums, wovon der neue Turnsaal ca. 1985 errichtet worden ist. Im Zuge der Generalsanierung wurde der Bau einer Aufzugsanlage geplant, Umgruppierung und Wid-mungsänderung von Räumen kombiniert mit einer behindertengerechten Aufrüstung.
Weiters wurde der Einbau einer Brandrauchentlüftung geplant. Ebenso war die Sanierung und der Umbau der WC-Gruppen sowie der Einbau von Behinderten-WCs in jedem Geschoß vorgesehen. In den Klassenräumen wurden die Waschbeckenanlagen neu gestaltet. Die Beleuchtung wurde entsprechend den speziellen Raumnut-zungen angepasst. Es wurde eine Trennung in zwei Brandabschnitte zwischen den beiden Schultypen vorgese-hen.
Geplant wurde die Errichtung einer behindertengerechten Aufzugsanlage ohne Triebwerkraum, mit Ausstiegen im Keller, Erdgeschoß und den drei Obergeschossen sowie auf Hofniveau. Der Aufzug dient neben der Verti-kalaufschließung beider Schulen für den Lehrkörper, für die Schulwarte, bedingt für Materialtransporte, primär für Behinderte.
Für die beiden Turnsäle im Untergeschoß der Volks- und Hauptschule wurde vom Hof her eine Zugangsmög-lichkeit mittels außenliegender Rampe behindertengerecht aufgerüstet. Weiters wurde in den beiden WC-Gruppen ein Behinderten-WC eingebaut.
Die Elektroanspeisung für die Erweiterung erfolgte von der im Haus liegenden Trafostation des örtlichen EVU (Wienstrom) bis zu den neu zu errichtenden Wandlermessfeldern. Über die zentralen Hauptverteiler erfolgte die Energieversorgung des gesamten Bauvorhabens.
Zur Begrenzung des Blindstroms wurde eine geregelte Kompensationanlage ausgeführt.
Das Gebäude erhielt zusätzlich zur allgemeinen Beleuchtung eine Sicherheitsbeleuchtung entsprechend den letztgültigen Normen und Bestimmungen. Als Ersatzstromquelle wurde dafür eine Zentrallbatterieanlage in Kompaktbauform mit einer Nennbetriebsdauer von 3 Stunden ausgeführt.
Die Beleuchtungskörper werden in der Regel vor Ort geschalten.