Umbau Technisches Zentrum 6.OG

Adresse:
Julius Tandler Platz 3, 1090 Wien‎

Auftraggeber:
Bank Austria AG
Bearbeitungszeitraum:
2000 bis 2001

Die Kernbereiche 1 und 4 des 6.OG wurden saniert bzw. umgebaut. In diesen Bereichen wurden bereits beste-hende Bürobereiche inkl. zugehöriger Nebenbereiche wie Sozialbereiche, Besprechungsräume, Technikräume und Gangbereiche saniert.

Das Technische Zentrum wurde in Stahlbetonkonstruktion errichtet. Der Bau ist auf einem Stützenraster 10,8×10,8m aufgebaut. Die Fundierung erfolgt durch Pfähle mit einem Durchmesser von 90-120cm und einer Tiefe von bis zu 22m. Das Technische Zentrum besteht aus insgesamt 11 Geschossen.

Die Sanierungsmaßnahmen umfasste mehrere Abschnitte, die funktional und gebäudetechnisch aufeinander abgestimmt wurden. Die bestehenden und neuen Arbeitsplätze wurden an der gleichwertigen, grundsätzlichen Lösung, jedoch mit größerem Anspruch nach individueller Adaption durch die Nutzer zur Steigerung der Wirt-schaftlichkeit der gewählten Anlagenkonzeptionen orientiert.

Das Obergeschoss wurde in Bereiche unterschiedlicher Größe aufgeteilt. Die Anordnung der Rauch- und Brandabschnitte wurde entsprechend den Forderungen des Baurechts durchgeführt. Die Lage der neuen Kühl-wasserverteilerstationen orientierte sich an den Installationskernen 1 und 2. Die vorhandene technische Gebäu-deausrüstung wurden der neuen Nutzung angepasst. Darüber hinaus war während der Bauzeit weiterhin unter-brechungsfreie technische Grundversorgung der übrigen Bereiche zu gewährleisten.

Während der gesamten Umbauarbeiten wurde darauf geachtet, dass alle Heizungs-, Kälte-, Abwasser und Was-serleitungen sowie Lüftungskanäle und Elektroleitungen, die der Grundversorgung des Gebäudes dienten oder in nicht vom Umbau betroffene Bereiche führten, nicht demontiert oder beschädigt wurden.

Für die Leitungen oder Kanäle, die erneuert wurden und andere Bereiche mit den jeweiligen Medien versorg-ten, wurden kurzfristig Provisorien geschaffen, um den technischen Gebäudebetrieb nicht über einen längeren Zeitraum zu beeinträchtigen.

Das lufttechnische Versorgungskonzept für die unterschiedlich zu versorgenden Räume / Bereiche wurde von den zu kompensierenden Kühllasten und den verfügbaren Volumenströmen bestimmt. Die Luftmengenvertei-lung wurde auf die neuen Anforderungen abgestimmt.

Die Regelgruppen und Verbindungsleitungen wurden von den Installationsschächten der Gebäudekerne in die Zwischendecke verlegt.